Renate Thyssen-Henne hilft mit ihrem SOS Projects Menschen und Tieren
München Am Anfang waren da Hunderte gequälte Hunde auf der Ferieninsel Teneriffa. Aber als die Münchner Unternehmerin Renate Thyssen-Henne 2002 zu deren Rettung ihren Verein SOS Projects gründete, ging es ihr um mehr als um Tierschutz. Das Motto des Vereins war von Beginn an auch: Tiere helfen Menschen.
Gestern starte Thyssen-Henne das erste Projekt ihres Vereins dieser Art: einen Besuchsdienst mit Hunden im Seniorenheim. Eine Gruppe von 15 Hundebesitzern besucht regelmäßig die Seniorinnen des Altenheims St. Elisabeth in Forstenried. Weitere Heime sollen folgen. Die alten Damen sollen mit den Tieren vertraut werden, Zuneigung finden. Seit Jahren ist bewiesen, dass Tiere alten und oft einsamen Menschen neues Lebensglück schenken können. Genau das will auch SOS Projects nun. Im Heim St. Elisabeth ist das gestern voll gelungen. Niemand hatte Angst vor den Hunden, man sah nur lachende Gesichter und schwanzwedelnde Hunde. Keine der Damen, die nicht von ihren früheren Jahren mit Hund und Katz zu erzählen wusste.
Renate Thyssen-Henne sagte stolz: So gut helfen Tiere. Die alten Menschen hier gehen sofort aus sich heraus. Und bei Hunden solls nicht bleiben. Willkommen sind auch Besucher mit Katzen oder Kaninchen. Thyssen-Henne:
Alles, was man gern haben kann.
von Markus van Appeldorn
Auszug aus Bild/München - 22.05.2003